AERZTE Steiermark | März 2018

ÆRZTE Steiermark  || 03|2018 5 Die Ambulanzen müssen entlastet werden, kein Zwei- fel. Aber die Frage (des Mo- nats) ist wie – wobei wir nur nach der wichtigsten Maß- nahme fragten. Gut 40 Pro- zent wollen für unbegrün- dete Ambulanzbesuche eine Kostenübernahme. Welche Höhe die richtige ist, bleibt aber umstritten. Zwischen 5 und 50 Euro werden vor- geschlagen. Manche leh- nen Gebühren auch ab, weil sie speziell Arme treffen würden. Fast 40, nämlich genau 37,6 Prozent, wollen vorrangig bei den Struk- turen außerhalb der Spitäler ansetzen. Immerhin fast 9 Prozent glauben, dass intensive Pa- tienteninformationen der wichtigste Schritt wären. Viele halten einen Maßnah- menmix für notwendig. Wir haben darüber auch mit KAGes-Aufsichtsratschef Dörflinger gesprochen. Sei- ne Antwort finden Sie ab Seite 8 im Interview. Foto: Meduni Graz EPIKRISE Kurze Nachricht aus der Redaktion Wie entlastet man Ambu- lanzen? Auf die- se Frage gibt es viele Antworten. Folgen Sie uns auch auf Twitter: www.twitter.com/ AERZTE_NEWS BILD DES MONATS. Das so genannte Don‘t-smoke-Volksbegehren hat das Ziel, die Gastronomie grundsätzlich rauchfrei zu machen, so wie das im 2015 beschlossenen und mittlerweile wieder schwer in Frage gestellten Tabak- gesetz fixiert war. Infos zur Initiative der Wiener Ärztekammer und der Österreichischen Krebshilfe gibt es auch in vielen steirischen Krankenhäusern (vor allem den Ambulanzen), genauso aber in steirischen Arztpraxen. Die Unter- stützungsphase geht nach den Plänen der Betreiber noch bis 4. April. n=263 AERZTE Steiermark Frage des Monats: Überfüllte Ambulanzen – was tun? Wer sie unbegründet aufsucht, muss Kosten selbst tragen. Strukturen außerhalb der Spitäler müssen verbessert werden. Patientinnen und Patienten müssen besser informiert werden. Sonstiges 37,6% 13,4% 8,7% 40,3%

RkJQdWJsaXNoZXIy NDYwNjU=