Leistungsbericht Ärztekammer Steiermark 2018

44 als Projekt für drei Jahre angelegt. Die Teilnahme ist freiwillig. Daher wird der Passus zum Bereitschaftsdienst im GKK-Gesamtvertrag in diesem Zeit- raum ausgesetzt. Ist das Projekt erfolg- reich, wird dieser Passus überhaupt gestrichen. Der neue Bereitschaftsdienst findet in 24 Regionen statt – zuvor gab es mehr als 90 Sprengeln. Unter der Woche wird es außerhalb von Graz einen Visitendienst von 18.00 bis 24.00 Uhr geben, am Wochenende von 7.00 bis 24.00 Uhr. In Graz gibt es den Visi- tendienst auch von 24.00 bis 7.00 Uhr, der bisherige Ordinationsbetrieb im Ärztenotdienst soll in seiner Grund- struktur bestehen bleiben. Die teilneh- menden Ärztinnen und Ärzte erhalten eine nach Einwohnerzahl in der Re- gion gestaffelte Pauschale von 220 bis 350 Euro pro 6 Stunden sowie für jede Visite 60 Euro unter der Woche und 70 Euro am Wochenende. Gefahren wird mit dem eigenen Auto. In Graz gibt es eine All-in-Pauschale von 300 Euro. Mammografie: Zentralsteuerung zurückgenommen Das Brustkrebs-Früherkennungspro­ gramm mit zentraler Steuerung, Zu- rückdrängung der Allgemeinmedizi- nerInnen und GynäkologInnen und (allzu) strengen Auflagen für Radiolo- gInnen hat trotz intensiver Bewerbung vor allem eines gebracht: Eine emp- findliche Senkung der Beteiligung an der Vorsorgemammografie – fast eine Halbierung. 2018 gelang es dem Radiologie-Ver- handlungsteam der Ärztekammer, ein Umdenken zu erreichen. Die Regeln werden einfacher, die ärztliche Kom- In etwa so sollte die neue Bereitschaftsdienst-Karte der Steiermark ab April 2019 aussehen: Statt 91 + Graz Sprengel wird es nur mehr 23 + Graz Sprengel geben.

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