Leistungsbericht Ärztekammer Steiermark 2018
5 „Ich bin der Landarzt der Steinzeit“ Nach44Jahrengeht HansJörgMolderings inKühnsdorfin Pension.Erbekennt: „Landarztwarmein absoluterTraumbe- ruf.“Nochtrautsich keinNachfolgerin seineFußstapfen. VonElisabethTschernitz-Berger B isindieEinfahrtreichtdie SchlangeanPatienten,die schon zeitig in der Früh vorderOrdinationihresArztes Hans Jörg Molderings in Kühnsdorf warten. Es ist die letzteOrdinationdesbeliebten Arztes,denn„derMoldi“,wie ihn die meisten freundschaft- lichnennen,gehtinPension. „Wir wissen gar nicht, was wirohne Moldimachenwer- den,erwirdeinegroßeLücke hinterlassen“,gebendiePatien- tenihrerSorgeAusdruck.„Das wareineandereGenerationvon Ärzten,diewirdesnichtmehr geben“,sagteineDame,derdie Betroffenheit über die bevor- befassenmuss.“DieApparate- medizinseietwasfürJungärzte. Doch die sind leider nicht in Sicht. Die Kassenstelle in Kühnsdorf wurde zwar ausge- schrieben,dochzweiÄrzteha- benbereitsabgewunken.„Auch meineKinderhabenkeinInte- resse,derJobeinesLandarztes istanstrengend,“gibterzu.Ei- nigeseinerKollegenleidenbe- reitsaneinemBurn-out. „Ich bin der Landarzt der Steinzeit“,sagtMolderings,der sichseinenHumorüberdieJah- rebewahrthat.SeineSpezialität warendieHausbesuchebeiPa- tienten. Dort war eine Spritze zugeben,hiereineschwangere Frau zu betreuen oder einem Schwerkrankenschmerzstillen- das System an: „Wie kann ich michbei120PatientenproTag demeinzelnenMenschenwid- men?“ ImMärzkamenvonderÄrz- tekammerdieVorschriftenzur elektronischenDokumentation und e-Medikation sowie für Elga (Elektronische Patienten- daten). Dies hätte ihn 25.000 EurogekostetundwarderAn- stoß, schon jetzt aufzuhören: „Gernehätteichnochzweioder dreiJahregemacht.“ Mit der Computermedizin hateresnichtso.Bildschirme hat er, bis auf den einen im Empfang, auf den Dachboden verbannt:„IchkanndenPatien- tennichtimAugehaben,wenn ichmichamComputermitElga stehende Pensionierung ihres Hausarztes ins Gesicht ge- schriebensteht.Wennerinsei- nen Feng-Shui-Garten mit Goldfisch-Teich und tibeti- schenSäulentrittundaufdie zahlreichen Blumengestecke seinerdankbarenPatientenauf derTerrassevorderOrdination blickt,wischtersichverstohlen einpaarTränenausdenAugen: „Diese Welle der Dankbarkeit istgroßartig.“ Es ist nicht nur sein Knie, das demsonstfitten75-Jährigenzu schaffenmacht,sondernvoral- lemdieBürokratie,mitder„wir Ärzte gequält werden“. „Wir habennurnocheineDrei-Mi- nuten-Medizin“, prangert er RÜCKSCHAU MehrRegionunter kleinezeitung.at/vk EBERNDORF Betriebgeschlossen ÜberdasVermögenvonMi- chaelOpetnik,derBeklei- dungsgeschäfteinKühns- dorfundamKlopeinerSee betreibt,wurdeeinSchul- denregulierungsverfahren eröffnet. ST.KANZIAN ParadiesfürGraugansundEisvogel wuchszusehen.DerEisvogel istdurchseinbuntesGefieder unverkennbar.AuchErstnach- weisefürKärntengibtes–ne- bendemZwergschwanwurden zwei Graubruststrandläufer beobachtet. Die Brenndorfer Bucht steht heuererstmalsinderfertigge- stelltenFormfürBrutvögelzur Verfügung.EsgibtersteErfol- ge.SosindvonSpazierwegen amUferausdieGrauganspaare mit ihrem flauschigen Nach- BeimHausbesuchlernt mandiePatientenken- nen,ihrsozialesUmfeld, ihreFamiliensituation. DashilftenormbeiDiag- noseundBehandlung. HansJörgMolderings, Arzt „Moldi“will denPatienten immerimAuge habenundist keinFreundder „Apparate- medizin“ Aktion 185 Nachrichten thoff gestern Abend . Nachzusehen ist die ung online auf r App. JÜRGENFUCHS Rund 1000 Kassenärzte und 200 Apotheken sind vernetzt. D ie sogenannte „E-Medikati- on“ gibt es ab sofort flä- chendeckend in der Steiermark. Laut dem Gesundheitsfonds Steiermark sind nahezu alle 1000 Kassenärzte und rund 200 Apotheken auf das elektroni- sche System umgestellt. Ziel ist es, Doppelverordnun- gen und Wechselwirkungen vermeiden zu helfen. Sämtliche niedergelassene Vertragsärzte sind im Rahmen der E-Medika- tion verpflichtet, verordnete Medikamente zu speichern. Wenn ein Patient seine E-Card etwa in der Apotheke steckt, kann der Apotheker die Medi- kationsliste abrufen und auf Wechselwirkungen prüfen. „Der Vorteil ist die Minimie- rung der Risiken unerwünsch- ter Wechselwirkungen und Mehrfachverordnungen“, so Gesundheitslandesrat Christo- pher Drexler in einer Aussen- dung des Gesundheitsfonds. Die E-Medikation ist neben sogenannten E-Befunden eine Funktion der elektronischen Gesundheitsakte Elga. Für die Patienten ist dieTeilnahme frei- willig, eine Abmeldung ist je- derzeit möglich. Flächendeckende „E-Medikation“ · · ········································ · ··················· ZAHLENLOTTO 11. 9. 2018 69 51 61 45 66 (ohne Gewähr) DES TAGES: Wende dein Gesicht immer der Sonne zu, dann fallen die Schatten hinter dich. Aus Thailand . . ........................................ NAMENSTAG: Johannes, Notbur- ga, Tobias, Amatus Freude bei Steirern Hürde für Ärztevertra genommen Eine wichtige Hürde fü den neuen steirischen Kas- senärztevertrag, auf dem sich Ärztekammer und Ge- bietskrankenkasse geeinigt haben (wir berichteten), ist genommen: Der Vorstand im österreichischen Haupt- verband der Sozialversi- cherungsträger genehmigte den Vertrag ohne Gegen- stimme. Nun muss noch Anfang Oktober die Trä- gerkonferenz zustimmen. Ärztekammer-Präsident Herwig Lindner spricht von einem „Sieg der Ver- nunft“. Mit dem Vertrag soll erreicht werden, dass sich mehr Ärzte für eine Kassenstelle bewerben. Zu- letzt gab es für 15 von 33 ausgeschriebenen Stellen keine Interessenten. STEIERMARK INFO APOTHEKEN Nachtdienstwechsel: 8 Uhr) ür heute, Donnerstag, 13. September, raz: Jakomini-Apotheke, Jakomini- latz 15, T 83 01 61; Mohren-Apo- eke, Südtiroler Platz 7, T 71 32 80- St. Josef-Apotheke, Andritzer ichsstraße 52, T 69 11 50; Apoth - „Zum Heiligen Petrus“, St.-Peter- uptstr. 45, T 47 14 42; Aesculap- otheke, Burenstr. 72, T 57 44 77; sen-Apotheke, Peter Tunner-Gas- 34, T 57 00 70; Feldkirchen: Jo- nes-Apotheke, Triester Straße 32, 9 22 87 und in Kumberg , Grazer ße 48i, T 0 31 32/ 21 1 77. RZTEDIENST enotdienst für Graz: T 141. iftungsinfozentrale in Wien: /406 43 43. Graz – Zahnklinik: heute von 8 Uhr, T 0 316/385-13280. UFNUMMERN onseelsorge: T 142. r Frauenhaus: Tag und Nacht 99 00 (auch für Frauenhaus Kap- rg). Tartaruga – Hilfe für Jugendliche: T 0 50/79 00 3200 (rund um die Uhr). Männernotruf: T 0 800/246 247. Frauenhelpline: T 0 800/222 555 rund um die Uhr erreichbar. Babyklappe: T 0 800/83 83 83. Beratungsstelle TARA – bei sexuel- ler Gewalt: T 0 316/31 80 77, (heute , Donnerstag, von 12 bis 17 Uhr). Anonyme Alkoholiker: T 0 650/ 751 21 53 (täglich von 9 bis 21 Uhr). Opfer-Notruf: T 0 800/112 112 (Tag und Nacht). Hospiz-Verein Steiermark: T 0 316/ 39 15 70 – bei Probleme n in der Be- treuung schwerstkranker Menschen. Drogenhilfe: T 0 316/32 60 44. Krebshilfe: T 0 316/47 44 33-0. Rechtsanwaltskammer, Journal- dienst f. Notfälle: T 0 316/83 02 90-0. TIERE Tierärztlicher Notdienst Graz: T 68 11 18 (ab 19 Uhr). Tierrettung Graz: T 0 316/872-5888. Tierrettung des Aktiven Tierschutz: T 0 676/550 89 43. Seite 18 ] Samstag, 15.September 2018 STEIERMARK Samstag, 15.September 2018 ] Seite 1 STEIERMARK SPEZIAL Thema des Tages STEIERMARK Interview „Problem am Land und in den Städten“ Dr. Norbert Meindl ist Obmann der niederge- lassenen Ärzte und Vize- präsident in der steiri- schen Ärztekammer. immer weniger wollen in der Kassenmedizin arbei- ten. Das Problem haben wir in Städten und am Land, bei Hausärzten und bei Fachärzten. Wird sich die Situation noch verschärfen – Stich- wort Pensionierungen von Hausärzten? Die Pensionierungen wären lösbar, wenn junge Ärztinnen und Ärzte nach- kommen. Aber diese zö- gern. Als Wahlärzte fühlen sich viele freier. Was sind die Hauptgrün- de dafür, dass sich oft keine Interessentenfinden? Jungmediziner wollen die Möglich keit haben, in Teilzeit zu a rbeiten. Bish er ging das nicht. Sie wollen für ihre Patienten medizi- nische Hilfe anbieten, oh- ne auf den Leistungskata- log zu schauen. Ein Thema sind auch die Nacht- und Wochenend-Dienste: Alle paar Tage Dienst machen zu müssen, ist für Jung- Ärzte mit kleinen Kindern eine schwere Belastung. Ab April 2019 wird sich das ändern: Dann sind die- se Dienste freiwillig, die Sprengel werden größer, die Dienste für den einzel- nen werden weniger – eine wichtige Verbesserung. Welche Auswirkungen er- warten Sie durch den neuen Vertrag mit der steirischen Gebietskrankenkasse? Wir haben hier viel er- reicht. Das Gespräch zwi- schen Arzt und Patient wird aufgewertet, es gibt weniger Einschränkungen, Ärzte werden sich einen Kassenvertrag teilen kön- nen. Ich bin froh, dass die- ser Durchbruch offenbar auch im Gesundheitsmi- nisterium und im Haupt- verband der Sozialversi- cherungsträger als Chance erkannt wird. Lässt sich abschätzen, ob dievonder Bundesregierung geplante Kassenreform an den Rahmenbedingungen etwas ändernwird? Das Projekt der Kassen- reform muss erst im Detail analysiert werden. u Dr. Norbert Meindl siehtVer- besserun- genfür steirische Ärzte. ^ LautaktuellenUmfragen könnensichnurzweiProzent allerMedizinstudentenvor- stellen,denBerufdesHaus- arzteszuergreifen. ^ Österreichweitwerdenbis zumJahr2025exakt4233 allerderzeittätigenÄrztein denRuhestandtreten.Damit verschärftsichdasNach- wuchsproblemweiter. ^ Abhilfesollderneuezwi- schenÄrztekammerund Steirer-GKKausverhandelte Kassenvertragbringen,der vorallemindenBereichen Allgemeinmedizin,Kinder- undJugendheilkundesowie GynäkologiedieAttraktivität derKassenstellendeutlich verbessernwird. Herr Doktor Meindl, zu- letzt gab es für 15 von 33 ausgeschriebenen Stel- len keine Interessenten. Ist die Lage schwierigwie nie? Wir haben genügend Ärztinnen und Ärzte. Aber Pensionierungs-Welle sorgt für Ärztemangel ^ Steirische Kammer alarmiert ^ Heuer werden 97 Praxen frei ^ Bis 2025 gehen 608 Doktoren ^ Junge „flüchten“ ins Ausland Die Alarmglocken schrillen: Bis zum Jahr 2025 ge- hen 608 steirische Ärzte in Pension. Wer ihnen nach- folgt, steht in den Sternen. Denn immer weniger junge Mediziner wollen in der Steiermark bleiben, sondern gehen ins Ausland, wo besser dotierte Posten warten. Schon jetzt finden sich für Stellen kaum Bewerber. Dem brisanten Thema Ärztemangel widmet sich Andreas Botzlar, renom- mierter Chirurg aus Deutschland, am 21. Okto- ber in Graz. Für sein Referat hat er sich die aktuelle Situa- tion in der Steiermark genau angeschaut: „Der Attraktivi- tätsverlust dieses Berufs ist zu einem erheblichen Teil auch auf den relativen Über- schuss von Ärzten in zurück- liegenden Jahrzehnten zu- rückzuführen.“ Die Politik ignoriere das Problem aller- dings geflissentlich, sagt der Mediziner: „Denn ein Prob- lem, das es nicht gibt, bedarf auch keiner Lösung.“ Diesen Vorwurf will sich die türkis-blaue Bundesre- gierung freilich nicht gefal- len lassen und verweist auf einen neuen Maßnahmen- Katalog: ^ Die Rahmenbedingungen für Hausärzte sollen attrak- tiver gestaltet werden. ^ Möglichkeit einer Anstel- lung von Ärzten bei Ärzten. ^ Einführung von Landarzt- Stipendien. ^ Flexiblere Vertragsstruk- turen vor allem im ländli- chen Raum sollen mehr Kas- sen-Ärzte anlocken. Für die Hälfte der Stellen keine Bewerber Ihr Wort in Gottes Ohr – denn dass dringend etwas getan werden muss, liegt auf der Hand. Bis zum Jahr 2025, so hat die Ärztekam- mer errechnet, sollen alleine in der Grünen Mark 608 Doktoren in den Ruhestand getreten sein. Fast die Hälfte von ihnen, in Summe 285, verfügt über einen Vertrag mit der Sozialversicherung. Im heurigen Jahr stehen ins- gesamt 97 Pensionierungen an, 92 sind es im Jahr 2019. Verschärft wird das Prob- lem zusätzlich dadurch, dass es derzeit für die Hälfte der (eben durch Pensionierun- gen) frei werdenden Posten keine Bewerber gibt. 33 kas- senärztliche Stellen wurden im Juni in unserem Bundes- land ausgeschrieben – für 15 gab es keinen einzigen Inte- ressenten! „Betroffen sind neun Facharztstellen und sechs allgemeinmedizini- sche Stellen“, ist die Ärzte- kammer alarmiert. Immer weniger können sichfürden Berufdes Hausarztes begeistern. Vor allem Kinderärzte – im Bildein Kind mit Masern –fehlen; imWesten, aber auch imOberland werdenfürfrei geworde- neOrdinationendringend Nachmieter gesucht. VONGERALDSCHWAIGER UNDJAKOBTRABY Bei der Sicherstellung der Gesundheitsversorgung dürfen parteipolitische Überlegungen keine Rolle spielen. FPÖ-GesundheitssprecherArndMeißl Vor allem Stellen in Städten wie Leoben, Deutschlandsberg oder Leibnitz können nicht nachbesetzt werden... ...heißtesvonderÄrztekammer Foto:Ärztekammer/Schiffer Fotos:JonasGlaubitz-stock.adobe.com DATEN & FAKTEN WOCHE GRAZ Lang ist's her: 1988 gründete der damaligeÖVP-Vizebürgermeister Erich Edegger die „Grazer Stadt- idee“, gedacht als Denkwerkstatt der Stadtschwarzen. 30 Jahre da- nach wird diesem durchaus löb- lichen Gedanken neues Leben eingehaucht, der Mediziner Karl- heinz Kornhäusl hat Idee und Team neu aufgestellt – und sich für das erste Jahr ein passendes Schwerpunktthema ausgesucht: die Gesundheit. „Wir wollen er- mutigen und motivieren, diese Stadt für ihre Bürger noch le- benswerter zu machen“, erläutert KornhäuslseineBeweggründe. Den Startschuss macht eine Ver- anstaltung unter dem Motto „Gesundheit findet statt“, Ort des Geschehens ist das Café Mit- te am Freihei splatz, Start: 18.30 Uhr. Die Fragestellungen liegen fürKornhäuslaufderHand: „Wie fit sind wir Grazer? Bewegen wir uns ausreichend, ernähren wir uns richtig? Und was kann die Politik tun, um dabei zu unter- stützen?“ Als Gäste werden ne- ben Bürgermeister Siegfried Nagl zwei Experten für Diskussionen zur Verfügung stehe : Einer- seits Ernährungswissenschaftler Hermann Toplak, andererseits Public-Health-Experte Christoph Pammer. „Wir wollen mit dem Publikum über Lösungsansätze für eine noch gesündere Zukunft diskutieren sowie in unserem Selbstverständnis als Think Tank neue Vorschläge und Ideen erar- beiten“,soKornhäusl. Gesundheit! HermannToplak ist dererste„Stadtidee“-Gast. Schiffer Belebt die„Stadti ee“neu: KarlheinzKornhäusl Manninger Denkwerkstatt der ÖVP startet mit Neo- Obmann Karlheinz Kornhäusl und Gesundheitsthemen. „Stadtideen“ für ein gesundes Graz gesucht Herbstzeit ist Wanderzeit: Die- ses Motto wird seit Jahren vom SportamtderStadtGraz,derSek- tion Graz des Österreichischen AlpenvereinsundderWOCHEge- lebt.Sostehe auchheuerwieder vi r kost nlos geführte Touren, ie auf die Berge rund u die steirische Landeshauptstadt füh- ren,aufdemProgramm. StadtratR eglerg htmit Los geht's bereits am Sonntag, dem9.September,miteinerWan- derung zum Fürstenstand auf dem Plabutsch. Treffpunkt dafür ist um neun Uhr bei der Kapel- le am Karolinenweg. Angeführt wird die Tour von Finanz- und KulturstadtratGünterRiegler,der auch als Vorstandsmitglied der Alpenvereins-Sektion Graz fun- giert.EinenerstenÜberblicküber die vier Strecken gibt's in der In- fobox,diegenauerenInfoszuden einzelnen Routen (Dauer, Ein- kehrmöglichkeiten, Treffpunkte) folgen indennächst nAusgaben d rWOCHE. C.Hofer Sind beidenTourendabei:G. Riegler (l.)u.K.Hohensinner KK TOUREN HERBST 2018 9.9.:PlabutschmitGünterRiegler 23.9.:Flori niberg,Bildföhre SkywalkmitHansWinkler& ChristineOster 7.10.:Rannach-LeermitStefan Wagner 26.10.:Fackelwanderungaufdie StefanienwartemitUtePodesser- Gaiswinkler,AntonBurtscherund AndreaHuber-Grabenwarter Grazer sind jetzt imWanderfieber Vier kostenlos gefü rte Wandertouren werden ab 9. September angebot n. en die ul- nd- die nd twa tif- lich ese Os- Be- us- ese ns- uss che igt ete ser ch agl - PGraz ru- ine ian Jah- tig, ven a- Ich nde her im ieg- hröck r Es errscht Klarheit. Im Rah- m n einer Pr ssekonferenz im Schloss Trautenfels gaben Landesrat Christopher Drexler (ÖVP) und Landesrätin Ursula Lackner (SPÖ) die Umsetzung des geplanten Leitspitals für den Bezirk Liezen beka nt. Das neue Leitspital wird bis 2025 gebaut. Als Standort urde die Gemeinde Stainach-Pürgg kon- kretisiert, wobei sich eine der mögliche Varianten in Bahn- hofsnähe befindet. „Ein we- entliches Argum nt für diesen Standort ist nicht zuletzt die verkehrstechnische Erreichbar- keit. Hier denken wir nicht nur an die Straße, sondern auch an die Schiene“, so Landesrat Dr x- ler. „Wir können es finanzieren, es w ird 250 Millionen Euro kos- ten und von Diakonie und Ka- ges gemeinsam betrieben und steht in Stainach-Pürgg“, bestä- tigt Drexler. Legten die Karten auf den Tisch: SPÖ-Klubobma n Schwarz, Landesrätin Lackner, Landesrat Drexler, ÖVP-Klubobmann Lack er (v. l. n. r.) Foto: Schuster Leitspital entsteht in der Gemeinde Stainach-Pürgg Vor mehr als 30 Jahren eröffnete der Gröbminger Thomas Ferstl seine legendäre Bierklinik. Sie war jahrelang Treffpunkt, nicht nur für die Jugend aus dem Ennstal, sondern bei allen Generationen weitum beliebt. Die Älteren erin- nern sich noch gerne an das Gast- haus Fournier, vormals Hafner, das von Toms Eltern geführt wur- de. Seit kurzem gibt es nun den Walter-Burger-Grill und gl ich nebenan, statt der Bierklinik, die „Fournier-Bar“. Und alles, was in Gröbming Ra g und Nam n hat, war der Einladung von Thomas Ferstl und Sohn Dominik gefolgt. Auch gemütliche Sitzecken gibt es imWalter-Burger-Grill. Foto: Reinbacher ierklinik wurde das Fournier Red-Bull-Boss Dietrich Mateschitz hat die Seewiese gekauft, reno- viert und dem Gebäude neues Le- ben eingehaucht. Die Vision war es, einen Ort in perfektem Ein- klang mit der Natur zu schaffen und gleichzeitig nachhaltige und regionale Kulinarik in den Vor- dergrund zu stellen. Den Gästen wird ein Gefühl von Heimat ver- mittelt – gemütlich und st essfrei. Die Seewiese soll Balsam für die Seele sein. Ein perfekter Ort, um abzuschalten und eine gemütli- che Zeit zu verbring n. Als Gastge- beri kümmert sich die gebürtige AusseerinAngela Fuchsmit ihrem Teamumdas Wohl der Gäste. Stephan Wieland ist Küchen- chef der Seewiese. Foto: Huber Entspannenmit Seeblick in Altaussee Kleine Zeitung Dienstag, 30. Oktober 2018 gegen Ärztemangel Region eine ärztliche Unterver- sorgung, „so kann über Antrag des Vertragsarztes eine Verlän- gerung des Einzelvertrages im Einvernehmen zwischen Ärzte- kammer und Gebietskranken- kasse bis zu einer erfolgten Nachbesetzung der Planstelle zugestanden werden“. So die Regelung im O-Ton, je nach Bundesland wird das aber un- terschiedlich gehandhabt. In der Steiermark gibt es bei 16 Kassenärzten, die das 70. Le- bensjahr erreicht haben bzw. im Jahr 2019 erreichen, zwei sol- cher Sonderregelungen (Ju- Auch in der Steiermark steigt das Durchschnittsalter der Ärzte FOTOLIA(SUJET) Das Durchschnittsalter der niedergelassenen Ärzte ist laut Landesstatistik au f 52,8 Jahre gestiegen. Vor zehn Jahren lag dieser Wert bei 51 Jahren. Knapp 40 ProzentderÄrztesind zwischen 50 und 59 Jahre alt. 60 Jahre und älter sind knapp 30 Prozent der Mediziner. Die drittgrößte Gruppe (mit rund 24 Prozent) ist jene zwischen 40 und 49 Jahren. Die jüngsten niedergelassenen Mediziner gibt es in G Steirische Ärzte 20 Kassenstellen blieben bei der Ausschreibung ohne Bewer- ber. Hoffnungenwerde n in neue Jobsharing-Stellen ge setzt. Allgemeinmediziner fehlen in: Langenwang, Graz-Gries, Söchau, Pöllau, Dechants- kirchen, Friedberg, Grafendorf (alle fünf Hartberg-Fürstenfeld), Leutschach, Trofaiach, Admont, Knittelfeld, Fohnsdorf, Voitsberg; Gynäkologen fehlen in: Leibnitz, Murau, Zeltweg, Judenburg; Kinderärzte fehlen in Fehlende Kassenärzte Kleine Zeitung Dienstag, 30. Oktober 2018 inen ermangel, senärzte nur beiten as hinter eger steckt – der eck ergibt. Hubmann und s Rossacher em (69) dürftemit itationen um ihre n wohl nicht ge- . Die Vertreterin assenen Ärzte in rztekammer er- Interview: Kom- ürden zehn Pro- s-/Fachärzte mit in Pension ge- ie Altersgrenze ndgültig in Kraft Da kommt ein rgungsproblem n zu.“ en treffen einen in der Bevölke- ts steigender nd drohender -schließungen ass die Versor- eiden könnte. it dem weite- Wahlarztpra- Jobshari g xen stärker zur Kasse gebeten werde. Die Azem-Aussagen emotionalisieren – aber halten sie einem Fakten-Check stand? Zwar ist es richtig, dass dieÜber- gangsfrist, bis zu der Kassen- ärzte über 70 ihren Kassenver- trag behalten dürfen, im Jahr 2019 endet. Trotzdem hat man ein Schlupfloch: Gibt es keine Bewerbung für die Kassenstelle und droht in der betreffenden te in P kw FROHNLEITEN Von Paletten Freitag, 12. Jänner 2018 Y Seite 21 ÖSTERREICH · · ················································································ Problem nicht erkennt“, zeigt sich Kammer-Vizeprä- sident Eiko Meister über diese Behauptung verwun- dert. Gemeinsam mit sei- nem Kollegen, dem Turnus- ärzte-Obmann Karlheinz Kornhäusl, sucht er nach Wegen, den so wichtigen Be- ruf für die Jungen wieder at- traktiver zu machen. So werden künftig an die 100 Lehrpraxisplätze in unserem Bundesland benö- tigt, um Jungmediziner gut ausbilden und so dem dro- henden Versorgungse gpass vor allem in den Regionen entgegenwirken zu können. Vergleichsweise „günsti- ge“ zwei Millionen Euro werden dafür pro Jahr benö- tigt: „Die neue Regierung muss ihr Versprechen, die Finanzierung zu sichern, jetzt verwirklichen“, fordern Meister und Kornhäusl. Gerald Schwaiger meint die künftige National- ratsabgeordnete der SPÖ. „Sie ist offenbar die Einzi- ge in Österreich, die dieses 99 Prozent der Kassenstel- len seien ohnehin besetzt, von einem Ärztemangel könne also keine Rede sein, Dass es für unsere Haus- ärzte immer schwieriger wird, Nachfolger zu finden, ist an sich kein großes Ge- heimnis. Acht Kassenstell sei n in der Steiermark ak- tuell unbesetzt, rechnet die Standesvertretung der Me- diziner vor. Mitschuld an dem Dilemma seien schlech- te Rahmenbedingungen und die „Erbsenzählerei“ einer sparwütigen K ankenkasse, lautet der einhellige Tenor vieler Doktoren. Eine Argumentation, die Noch-GKK-Chefin Verena Nussbaum – sie übergibt im Februar an Josef Harb – nicht nachv llziehen kann: Steirisch Ärzteka mer und Gebietskrankenkasse sind sich schon seit längerer Zeit nicht wirklich grün. So scheiden sich an diversen Hono arleistunge immer wieder die Geister. Ak- tuell gibt es heftige Debatten um den Mangel an Kassenärzten – d n will die Noch-GKK-Obfrau nämlich nicht wahrhaben… Heftiger Zank um Ärz mangel ^ Acht Kassenstellen in der St ierm rk unbesetzt ^ Kammer gegen die GKK: Verdienen Ärzte zu wenig? Wie berichtet, sprach das vierjährigeMädchenbeider Video-Befragung durch Mama und Papa von „Zau- berspielen mit Opa“. Zu- dem könnten gefundene Sexspielzeuge ammutmaß- lichen Tatort, einer feinen Wiener Innenstadtwoh- nung, den imLandesgericht in U-Haft si zenden schil- lernden Ex-Botschafter ebenfalls belasten. Fakt ist auch, dass die 37- jährige zweifache Mutter offenbar imKindesalter auf den Philippinen nach eige- die vierjährige Tochter über die Weihnachtsfeier- tage dürften die Verzweif- lungstat letztlich ausgelöst haben. Rudolf Mayer, An- walt des hochrangigen frü- h ren Diplomaten, sieht freilich weiterhin „keine Beweise“: „Das Kind ist unverletzt.“ Chris ophBudin,FlorianHitz Die Suche nach der Wahrheit in dem Drama um den Babymord im Spital und einen möglichen Kindesmissbrauch durch denOpa als dunklesGeheimnis ge- Neue Beweise im Babydrama Video mit Kind und Sexspielzeuge belasten Ex-Botschafter: staltet sich für die Ermittler schwierig. In einem„Familienvideo“ samt ehnsei- tigem Protokoll hielten die Eltern er- schütternde Aussagen der Tochter fest. FRAGE DESTAGES KRONE.AT -VOTING 44.196 TEILNEHMER Motivationskrise, schlechte Noten, Dauer-Müdigkeit: Meist geben Schüler kurz vo den Ferien auf. Doch gerade jetzt lässt sich noch Schule: So klappt der Semester-Endspurt ANZEIGE Foto:Ärztekammer 61% Nein 39% Ja epro:PreweinMartina Karlheinz Kornhäusl (li.) und Eiko Meister (re.) fordern, dass die Regie- rung die Praxisstellen finanziert. Wien. Der Wasserstand der Donau sinkt an vielen Stellen drama- tisch. Grund dafür sind die anhal- tende Hitze und Trockenheit. Frachtschiffe können zum Teil nur noch halb voll beladen wer- den, damit sie nicht auflaufen. Lo- gistikunternehmen transportie- r en ihre Waren daher zunehmend m it dem Lastauto oder der Bahn. Auch die Wasserkraftwerke der Donau sind von der Hitze betrof- f n. Weil weniger Wasser fließt, produzieren sie weniger Strom. Im Norden Kaliforniens wütet währenddessen der größte jemals in dem US-Staat registrierte Wald- brand. Das als Mendocino Com- plex bezeichnete Feuer habe in- zwischen knapp 115.000 Hektar Land niedergebrannt, teilten die Behörden mit. Zwei Menschen starben in den Flammen. Damit kamen durch die Brände in dem Westküstenstaat in den vergange- nen Wochen insgesamt bereits elf Menschen ums Leben. ■ Schifffahrt kämpft mit sinkendem Don u-Wasserstand Seiten 6 und 8 Wien. Wer krank ist, geht zum Ar t und zückt dort seine E-Card. Die Kosten übernimmt, bis auf et- waige Selbstbehalte, die Sozial- versicherung. Anders bei psychi- schen Erkrankungen. Hier gibt es wenige Kassenplätze. Und das, obwohl mittlerweile diese Form der Erkrankung der häufigste Grund ist, war m die Österrei- cher vorzeitig krankheitsbedingt in Invaliditäts- oder Berufsunfä- higkeitspension gehen. Der Hauptverband trägt dieser Entwicklung nun Rechnung und stockt einerseits die Plätze für Psychotherapie auf Kranken- schein um 25 Prozent auf, zudem wird auch der Betrag für die Zu- zahlung für Therapien von 21,80 auf 28 Euro erhöht. Für Al x er Biach, Chef des Hauptverbandes, ist es auch „keine Utopie“, wie er sagt, dass die Krankenkassen ge- nerell für die Behandlung auf- kommen. Allerdings ist der Weg dahin noch weit. ■ Psychotherapie auf Krankenschein für Biach „keine Utopie“ Seite 7 Graz. Ab 2019 wird die 1500-Ein- wohner-Gemeinde Krakau in der Steiermark ohne Hausarzt aus- kommen müss n. Für die Kassen- arztstelle gab es nur eine Bewer- berin, die dann die Nachbarge- meinde bevorzugte. Krakau ist kein Einzelfall: Im Juni waren in der Steiermark 33 Kassenarztstel- len ausgeschrieben, bei 15 von diesen gab es keine einzige Be- werbung. Die Work- Life-Balan ce, Flexibilität und Familienfreund- lichkeit scheinen für die jungen Ärzte zu wenig gegeben zu sein. In zähen Verhandlungen zwi- schen der Gebietskrankenkasse und der Ärztekammer wurde ver- sucht, dieser Entwicklung gegen- zusteuern. Erstmals seit vier Jah- ren einigt man sich Anfang Juli auf einen neuen Vertrag. Dieser muss allerdings noch vom Haupt- verband der Sozialversicherungs- träger abgesegnet werden, außer- dem zögern die Ärzte, ihn anzu- nehmen. ■ Landarzt-Stellen in der Steier ark bleiben unbesetzt Seite 9 Z033976 T, Wr. Zeitung GmbH ach 100, 1350 Wi n Kom Walt „Wie und Paul kümm Rumä intensi Max H eine Do Südtiro Tamara zweiten machen. Eva Sta unverzic Inhalt Wien Bregenz Eisenstadt Graz In sbruck Klagenfurt Linz Salzburg St Pölten ington/Teheran. Die erste der US-Sanktionen gegen a ist in Kraft und die Frage m Raum, ob Washington da- s Regime in Teheran stür- ll. Das, so versichern Ex- sei kurz- und mittelfristig ealistisch. Nachdem US- nt Donald Trump in der ge mit dem Iran verhan- l – ein Gesprächsangebot liegt vor –, ist es wahrscheinlich, dass Trump den Iran mit den Sanktionen „weichkoch “ will. Um dann einen für di USA bes- seren „Deal“ zu verhandeln. Der Iran will sich darauf nicht einlassen. Man setz sich mit nie- m ndem an einen Tisch, der ei- nem gleichzeitig das Messer die Kehle halte, meinte Irans Prä- sident Hassan Rouhani. Im Feld des „Regime Chang “, also beim Auswechseln missliebi- ger fremder Regierungen, haben die USA einige Erfahrung. Im Werkzeugkoffer befinden sic Instrumente wie Einmarsch de US-Armee oder subtilere Mittel. Einen m ilitärischen Einmarsch hat es zuletzt in den Irak gege- ben, die Liste d r US-Interventio- nen in Lateinamerika ist lang. Tycoon Trump setzt vorläufig auf wirtschaftlichen Druck. „Wer mit dem Iran Geschäfte m cht, wird keine Geschäfte mit den USA machen“, so der US-Präsi- dent per Twitt r am Dienstag. Die jetzt wieder verhängten Sanktio- nen seien die härtesten, die je ge- gen den Iran eingesetzt worden seien. Sie würden zudem ab No- vember noch einmal verschärft. F Ir O ne int fe ab Rec un D eals statt Regimewechsel Mit US-Präsident Donald Trump hat eine eue Ära Einzug n die Auß politik der USA Ein Twe t vom Nutzer- Tesla-Chef Elon Musk Börse für Aufregung uf dem verifizierten to des Tech-Milliar- en am Dienstag eine de Nachricht, wonach t, sei Un ernehmen Aktienkurs von 420 ivatisiere , also von nehmen. Die Finan- esichert, hi ß es. agierten heftig: Die choss zeitw ise um t in die Höhe. Zuvor cht für Kursauftrieb ch Saudi-Arabiens F eine große Tesla- fgebaut hat. ■ regung an der e nach Tweet esla-Chef Musk Seite 5 eite 22 ] Freitag, 18. Mai 2018 STEIERMARK GERHARD FELBINGER gerhard.felbinger@kronenzeitung.at Steiermark Inoffiziell Landesrat Christopher Drexler, Auf- sichtsrats- chef Günter Dörflinger: „D utliches Lebenszei- chen, dass die Zu- kunftspart- nerschaft was b - wegt.“ Jetzt s teht das Leitspital! C hristopher Drexler , wie in dieser Kolumne ger- ne formuliert, „Landesrat für eh fast alles“ (Kultur, Veterinär, Personal, Pflege und vor allem Gesund- heit/Spitäler), zieht sein Jahrhundertprojekt, die Gesundheitsreform, konse- qu nt durch! Donnerstag ließ der Politiker die Katze offiziell aus dem Sack, setzte den wohl wichtigsten Refo m- Kraftakt: die Präsentation des Standortes für das Leit- spital imBezirk Liezen. Wie mehrmals berichtet, hatte es im Ennstal massi- ven Widerstand gegeben, w eil die drei bisherigen K rank enhaus-Standorte – Bad Aussee, R ttenmann, ^ Kraftakt in der Gesundheitsreform ^ Neues Krankenhaus mit 226 Bette in Stainach-Pürgg kostet 250 Millionen Euro ^ KAGes und Diakonissen als Betreiber den, w rd Drexler nicht müde zu beschwören, dass für die Menschen alles bes- ser würde. Weil in den bis- herigen Spitäl rn ja G - undheits- und Facharzt- zentr n entstünden, die sich zusätzlich um die etwa 80.000 Bürger kümme n werden. Erreichbar soll das neue Spital übrigens aus je- dem Bezirkswinkel in cirka 30Minuten sein. Aber zurück zum Leit- spital: Es wird ein „Kom- geriatrie, Intensiv- und Pal- liativmedizin und Ambu- lanz n für Kinderheilkun- de und Neurologie geben. K sten wird das ganz Werkl stolze 250 Millio- nen Euro, die finale Ent- scheidung, ob aus dem Landesbudget oder einem anderen Modell finanziert wird, steht noch aus. 2025 soll das Haus in Vollbe- trieb gehen. Auch die Be- treiberschaft wird span- nend. Da werden die Steiri- t l Schladming – fusionie- ren. Dem Anla s entspre- chend war auch reichlich Prominenz angereist, aus der Politik neben Drexler noch Landesrätin Uschi Lackner , die Klubchefs Hannes Schwarz (SP) und Karl Lackner (VP), die KA- Fotos: Christian Jauschowetz eite 22 ] Freitag, 18. M i 2018 STEIERMARK GERHARD FELBINGER ger ard.f bing r@kron nzeitung.at Steiermark Inoffiziell Landesrat Christopher Drexler, Auf- sichtsrats- chef Günter Dörflinger: „Deutliches Lebenszei- chen, dass die Zu- kunftspart- nerschaft was b - w gt.“ J tzt steht das Leitspital! C hristopher Drexler , wie in dieser Kolumne ger- ne formuliert, „Landesrat für eh fast alles“ (Kultur, Veterinär, Personal, Pflege und vor allem Ges und- heit/Spitäler), zieht sein Jahrhundertprojekt, die Gesundheitsr form, konse- que t durch! Donnerstag ließ der Politiker die Katze offiziell aus dem Sack, setzte den wohl wichtigsten Reform- Kraftakt: die Präsentation des Standortes für das Leit- spital imBezirk Liezen. Wie mehrmals bericht t, hatte es im Ennstal mas i- ven Wid rstand gegeben, weil die drei b sher gen Krankenhaus-Standorte – Bad Aussee, Rottenmann, Schladming – eben diesem Spital weichen müssen. Alsdann, gebaut wird in Trautenfels – Gemeinde Stainach-Pürgg –, also mit- ten in der medizinischen Versorgungslandkarte. Um vielleicht noch da und dort keimenden Unmut – di e Bürgermeister wurden übrigens am ^ Kraftakt in der Gesundh itsreform ^ Neu s Krankenhaus mit 226 Betten in Stainach-Pürgg kostet 250 Millio en Euro ^ KAGes und Diakonissen als Betreiber den, wi d D exler nicht müde zu beschwören, dass für die Menschen alles bes- ser würde. Weil in den bis- herigen Spitälern ja Ge- sundheits- und Facharzt- zen n entstünden, die sich zusätzlich um die etwa 80.000 Bürger kümmern werden. Erreichbar soll das neue Spital übrigens aus je- dem Bezirkswinkel in cirka 30Minuten sein. Aber zurück zum Leit- spi al: Es wird ein „Kom- plett-Krankenhaus“ mit 226 Betten, d e Disziplinen Chirurgie, Inter e, Ortho- pädie, Gynäkologie, Akut- geriatrie, Intensiv- und Pal- liativmedizin und Ambu- lanzen für Kinderheilkun- de und Neurologie geben. Kosten wird das ganze Werkl stolze 250 Millio- nen Euro, die finale Ent- scheidung, ob aus dem Landesbudget oder inem anderen Modell finanziert wird, steht noch aus. 2025 soll das Haus in Vollbe- trieb gehen. Auch ie Be- treiberschaft wird span- ne d. Da werden di Steiri- sche Kranken nstalten (KAGes) und die Diakonis- sen – sie betr ibe unter anderem das bisherige Spi- tal Schladming – fusionie- r n. Dem Anlass entspre- chend war auch reichlich Prominenz angereist, us der Politik neben Dr xl r noch Landesräti Uschi Lackner , die Klubchefs Hannes Schwarz (SP) und Karl Lackner (VP), die KA- Ges-Vorstände Karl-Heinz Tscheliessnigg und Ernst Fartek , Ärzte-Präsident Herwig Lindner , das GKK- Team mit Generaldirekto- rin Andrea Hirschenberger und Obmann Josef Harb , Patientenombudsfrau Re- nate Skledar und Michael Koren , Geschäftsführer des Gesundheitsfonds. Fotos: Christian Jauschowetz Der süditalie i- cheProfessor für Privatrecht, Giuseppe Co - te, sol euer Premier wer- den. Er gehört z r Regie- ru gsliste der Fünf-Sterne- Bewegung unter Luigi Di Maio APA Politi Kleine Zeitung Dienstag, 22. Mai 2018 WIEN Regierung stellt heute Sozialversicherungspläne vor D ie Koalitionsparteien ha- ben sich am Pfingstwo- chenende wie erwartet auf die Reformder Sozialversicherung geeinigt. Di Regierung will heut die Eckpunkte ihrer So- zialversicherungsreform vor- stellen. Beka nnt ist bisher, dass aus derzeit 21 Sozialversic he- ru gen vier bis fünf werden sol en. Dazu werden die neun Gebietskrank kassen zu ei- ner „Österreichischen e- sundheitskasse“ mit neun Lan- desstellen verschmolz , die fünf noch bestehenden Be- triebskassen können hineinop- tieren. Auch die Sozialversi- cherungen für Baue n und Un- ternehmer werden zusamm gelegt, die Beamtenversic rung soll die Eisenbahner üb ehm n. Geplant sind also d getrennte Kassen für Arbe nehmer, öffentlichen Dien und Selbstst ändige. Außerde bleibt die Pensionsv rsich rungsanstalt best hen. Da Schicksal der Allgemeinen Un fallversicherungsanstalt is noch nicht gänzlich geklärt. Wie viel Autonomie die neun Landesstellen behalten, ist noch unklar. Die Regierung dürfte für türkis-blaue Mehr- he ten in den derzeit von Ge- werkschaftern dominierten ÖGK-Gremien sorgen. Kassenfusio en sind jetzt fi S Maßnahmen gedeckt werden sollen, ist unklar. Ita führungen im Koalitionsver- trag, denen zufolge Lega und Fünf-Sterne-Bewegung di Freitag, 23. Februar 2018 Y Seite 21 GRAZ EXTRA Wird nichts getan, stehen Suchtkranke bald ohne m izinische Betreuung da Graz braucht „Drogen-Ärzte“ In Graz wi d es schon bald zu wenig „D ogen- Ärzte“ geben. Wenn sich nicht etwas ändert, werden Hunderte Suchtkranke ohne Betreuung dastehen. Im Rathaus fand deswegen am Donnerstag ein Exper- tengipfel statt, bei dem über mögliche Lösung n diskutier wurd . Wer de kt, es gehe nur um „die paar Hanseln, die beim Billa-Eck herumste- hen“, täuscht sich. Eine Zahl, um die Dimension des Problems besser zu verste- hen: 900 Grazer sind derzeit i m Dro genersatzprogramm. „ Das s ind schwer kranke Menschen, die behandelt werden müssen“, betont der .viennareport.at In Graz gibt es Hunderte Suchtkranke – und die brau- chen Hilfe. Es gibt aber nur eine Handvoll Ärzte, die Dro- Premier : Junge Mediziner können sich Praxis teilen Die Ste ermark kämpft um Ärzte STEIRISCHEFUSIONEN BERICHTSEITE19 Samstag,15.Dezember2018 €1,20 Kron n Z itu g UNABHÄNGIG Stei rerkrone AusgabeNr.21.069 Graz, Münzgrabenstraße 36, Redaktion: 057060-56040,Abo: 057060-600 krone.at „Krone“-Kochshow geht ins Finale k u r i e r . a t Dienstag I 7. August mit Niki Laudas tszustan zufrieden rtwerdenundselbst- tmen.Seitherkames r kontinuierlichen rung, alle O gane eren gut“, wurde r 69-Jährige werde ollständige Gene- Hweiter betreut. ätzlich gehe es bei ach einer Lungen- tion in dieser , sie so rasch wie REUTERS / HEINZ-PETER BADER Medizin. AuchBezirkshauptstädte betroffen STEIERMARK 15 offe e Kassenstellen, aber k ein Bewerber Der Mangel an Kassenärzten verschärft sich in der Steier- mark zusehends: Selbst in Bezirksh uptstädten ist die Nachbesetzung vakanter Stellennichtmehrmöglich. 33 kassenärztliche Po ten hat Alarms gnal, das hoffentlich die Gebietskrankenkasse aufweckt“. Mediziner seien offe bar immer weniger be- reit, „im schw rfälligen und bürokratisch Der 69-jährige Niki Lauda bleibt bis zu seiner
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