Ærzte
Steiermark
 || 03|2014
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news
Fotos: Roll, Fischer
„Fit im Job“: Bewerbungen abgeben
Buch: „Der plötzliche Säuglingstod“
„Fit im Job“, der Steirische Ge-
sundheitspreis, wird auch im
heurigen Jahr wieder vergeben.
In vier Kategorien, vomKleinst-
bis zum Großunternehmen,
werden die Preise vergeben.
Prämiert werden jene Unterneh-
men, die ihrenMitarbeiterInnen
im Jahr 2013 die beste Gesund-
heitsförderung geboten haben.
Dabei kommt es nicht auf das
eingesetzte Kapital, sondern auf
die durchgeführten Maßnah-
men an. Teilnahmeberechtigt
sind alle steirischen Betriebe,
Institutionen und Einrich-
tungen, die MitarbeiterInnen
beschäftigen.
Teilnahme:
Einreichungen für
„Fit im Job 2014“ können elektro-
nisch oder postalisch bis 31.Mai
2014 an die Wirtschaftskam-
AKUT
Zahlenspiele
Rund 1.500 Österreicherinnen
und Österreicher, die aus
ELGA ausgetreten sind, be-
wegten bereits Anfang Jänner
die Medien. Als Ende Jänner
eine Umfrage im Auftrag der
ELGA Gesellschaft stattfand,
war dort bereits von 6.600
Austritten die Rede. In öffent-
lichen Interpretationen zu
dieser Studie sprach ELGA-
Geschäftsführerin Susanne
Herbek bereits von 8.700 Aus-
tritten.
Parallel zu den tatsächlich
bearbeiteten Widersprüchen
wurden auch die Zahlen je-
ner kolportiert, die sich Wi-
derspruchsformulare besorgt
hatten. Anfangs waren es
40.000, später stieg die Zahl
auf 140.000. Zuletzt sprach
die ELGA GmbH wieder von
60.000 Austritten.
Genauso wie die Zahlen
schwankt auch die Bewer-
tung. Von einer geringen Zahl,
über mehr Abmeldungen als
gedacht, bis zu einem Riesen-
ansturm reichen die Bewer-
tungen.
Die ELGA GmbH selbst pro-
gnostiziert, dass zwischen vier
und neun Prozent austreten
werden. Nimmt man die Zahl
der „Anspruchsberechtigen“
der sozialen Krankenkassen
von rund 8,2 Millionen Men-
schen als Grundlage, wäre das
eine Bandbreite von 352.000
bis knapp 740.000 Personen.
Rundet man diese Zahl von
8,2 Millionen Personen auf
(indem man etwa nicht die
aktiven, sondern die ausge-
stellten e-cards angibt, was
in Medienberichten bereits
geschehen ist), kommt man
gleich auf 10 Millionen. Und
schon sinkt der Prozentsatz
der Ausgetretenen …
Zitat
„Herdenimmunität ist eine wichtige Größe. Je mehr Menschen geimpft sind,
umso größer ist der Schutz für diejenigen, die es nicht sind. Darum geht es.
Insofern ist Impfen eine Art von sozialer Verantwortung.“
Jean Paul Klein, Leiter der Abteilung für Impfwesen im Bundesministerium für Gesundheit, in einem
Interview mit dem „Standard“.
1. Reihe (v. li.): LR Christian Buchmann, Daniela Gmeinbauer (Wirt-
schaftskammer Steiermark), Gerald Kogler (Merkur Versicherung AG),
Ex-LR Mag.
a
Kristina Edlinger-Ploder 2. Reihe (v. li.): Dietmar Bayer
(Ärztekammer Steiermark), Jürgen Roth (Wirtschaftskammer Steiermark),
Mag.
a
Verena Nussbaum (STGKK), Günther Stangl (AUVA Steiermark)
mer Steiermark, Fachgruppe
der Freizeit- und Sportbetriebe,
Körblergasse 111–113, 8021Graz
gesendet werden. Datenblatt
und Fragebogen gibt es online
auf
Ao.Univ.-Prof.
i.R. Dr. Peter Roll,
ao.Univ.-Prof. Dr.
Christa Einspieler,
em. Univ.-Prof. Dr.
Thomas Kenner,
Univ.-Prof. Prim.
Dr. Reinhold Ker-
bl, em. Univ.-Prof.
Dr. Ronald Kurz
(v. li.)
Eine hochrangige Forscher-
gruppe der Medizinischen
Universität Graz präsentierte
die Herausgabe der neu überar-
beiteten 2. Auflage des Buches
„Der plötzliche Säuglingstod“.
Seit mehr als 5.000 Jahren
wird der plötzliche Kinds-
tod bereits beschrieben. Schon
damals wurde erkannt, dass
es sich dabei nicht um eine
Erkrankung im üblichen Sinn
handelt. Die Forschungen der
letzten drei Jahrzehnte haben
die Risikofaktoren (Bauchla-
ge, Überwärmung, etc.) für
die Herbeiführung des plötz-
lichen Kindstod aufgezeigt.
Durch gezielte Maßnahmen
ist es gelungen, die für Betrof-
fene auch psychisch belasten-
den Todesfälle zu reduzieren.
Das wissenschaftliche Werk
der Autoren (siehe Bild) ist
Kinder- und HausärztInnen,
ForensikerInnen, anderen
Berufsgruppen aus dem Ge-
sundheitswesen und Eltern zu
empfehlen.
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