Ærzte
Steiermark
 || 03|2014
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Angestellte Ärztinnen und Ärzte
Foto: Ärztekammer
Quelle: Ärztekammer Steiermark
Lehrpraxis-Barometer
Wie geht es der Lehrpraxis?
Diese Frage wird heftig
diskutiert. Im „Lehrpraxis-Barometer“ wird nicht diskutiert,
sondern konstatiert.
Gesamtzahl der Lehrpraxisstellen:
16
Zahl der geförderten Lehrpraxisstellen:
9
Anteil der geförderten Lehrpraxisstellen
an der Gesamtzahl in Prozent:
56,25
Stand: Februar 2014
In Abstimmung mit der ge-
planten Ausbildungsnovelle
der Österreichischen Ärzte-
kammer für alle ärztlichen
Sonderfächer sollen – ähnlich
der Projektgruppe 1 – Schwer-
punkte zur qualitativen Ver-
besserung der Ausbildung für
alle Sonderfächer erarbeitet
werden.
3. Entlastung der
ärztlichen Tätigkeit
im Spital von
Organisations- und
Verwaltungsaufgaben
Nach einer sich in Arbeit
befindlichen Erhebung der
quantitativen und qualita-
tiven Dokumentationstätig-
keiten an allen Häusern der
KAGes, soll die Möglichkeit
einer zukünftigen Delegier-
barkeit einzelner Tätigkeiten
an andere Berufsgruppen
geprüft werden. Davon un-
abhängig wird erhoben, in-
wieweit die Datenerfassung
ÄrztInnen/Pflege doppelglei-
sig ist und Synergieeffekte ge-
neriert werden können. Auch
die Möglichkeit der Einfüh-
rung von „Organisationsas-
sistentInnen“ zur Unterstüt-
zung von ÄrztInnen/Pflege
wird in dieser Projektgruppe
einer Prüfung unterzogen.
4. Vereinbarkeit von
Beruf und Familie
Im Rahmen dieser Projekt-
gruppe sollen Wege gefunden
werden, um das bestehende
Angebot an familienfreund-
lichen Arbeitsbedingungen,
wie etwa Teilzeitmöglich-
keiten, Angebot bei Wieder-
einstieg nach dem Karenzur-
laub, Kinderbetreuungsplätze,
Parkplätze und Unterstüt-
zung bei der Wohnungssuche,
an den einzelnen Krankenan-
stalten zu verbessern und zu
erweitern. Weiters sollen Lö-
sungen für wichtige Themen
im Bereich Familie, wie zum
Beispiel den Verdienstaus-
fall für Ärztinnen bei einer
Schwangerschaft gefunden
werden.
5. Arbeitsbelastung
während der
Journaldienste
Das aktuelle Journaldienst-
modell wird auf mögliche
Verbesserung geprüft und die
Möglichkeit der vereinzelten
Einführung anderer Dienst-
formen diskutiert. Unabhän-
gig davon wird die Einfüh-
rung der von der ÄK für
Steiermark geforderten ma-
ximalen Journaldienstdauer
von 25 Stunden geprüft.
6. Entwicklungsmöglich­
keiten im ärztlichen
Beruf/Führung/wert­
schätzender Umgang/
gutes Betriebsklima
Ausgehend von den einzel-
nen Lebensphasen soll ein
neues Karrieremodell ent-
wickelt werden. In diesem
Zusammenhang stehen
>>
„Dank des Engagements
aller Beteiligten
kommen wir in den
Projekten gut voran.
Den Kolleginnen und
Kollegen, die sich hier
einbringen, müssen wir
wirklich dankbar sein.“
Martin Wehrschütz
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