promotion schlafapnoesyndrom
bemerken, von Angehö-
rigen beobachtet werden
und zur Diagnose führen.
Zur Objektivierung der Ta-
gesmüdigkeit ist ein stan-
dardisierter Fragebogen
(z.B. EpworthSleepinessS-
cale = ESS, Abb.4) hilfreich.
Maximal können 24 Punkte
erreicht werden, von rich-
tungsweisender Tagesmü-
digkeit spricht man ab 10
Punkten.
Die Erhebung von Beglei-
terkrankungen ist wesent-
lich, da diese einerseits
Hinweise geben auf Aus-
wirkungen und Spätfolgen
eines SAS und zum an-
deren bestimmte Krank-
heiten für SAS prädisponie-
ren. Gefragt werden sollte
nach arterieller Hypertonie
(insbesondere bei Persi-
stenz trotz Mehrfachthe-
rapie bzw. Non-Dipper in
der 24h-Blutdruckmessung)
oder pulmonaler Hyperto-
nie, Herzinsuffizienz, Rhyth-
musstörungen, Diabetes
mellitus Typ 2, Koronarer
Herzkrankheit, Insult, Nie-
ren i nsu f f i z i enz / D i a l yse -
pflichtigkeit. Fahndet man
in den genannten Gruppen
nach SAS, so findet man
eine deutlich höhere Anzahl
als die 2-4%, die für die All-
gemeinbevölkerung ange-
geben werden. Zu beachten
ist allerdings, dass Adiposi-
tas bzw. Schnarchen ohne
weitere Symptomatik bzw.
arterielle Hypertonie, die
mit konservativen Möglich-
keiten ohne Notwendigkeit
einer Mehrfachtherapie be-
herrscht werden kann, kei-
ne zwingende Indikationen
zur weiteren Abklärung dar-
stellen.
Auch der Habitus der Pati-
entInnen ist oft richtungs-
weisend: Adipositas, Retro-
gnathie, Tonsillenhyperpla-
sie und anderweitige Einen-
gung der oberen Atemwege
sowie Akromegalie und
einige Syndrome (Down-
Syndrom, Pierre-Robin-Se-
quenz, Prader-Labhart-Willi-
Syndrom) zählen zu prädis-
ponierenden Erkrankungen.
Erwecken Anamnese, kli-
nische Präsentation und Co-
Morbiditäten den Verdacht
auf das Vorliegen eines
Schlafapnoesyndroms, so
erfolgt die weitere speziali-
sierte Diagnostik.
Als Voruntersuchung sinn-
voll ist die sogenannte
Polygraphie, eine Scree-
ningmethode, die ambulant,
vergleichbar einem 24h-
EKG, durchgeführt werden
kann, indem die Patientin/
der Patient eine handliche
Überwachungseinheit mit
einigen essentiellen Para-
metern (Atemfluss, Sau-
erstof fsättigung, Atem-
anstrengungen in Thorax/
Abdomen, Schnarchen,
Lagesensor, ev. EKG und
Beinbewegungen) mit nach
Hause bekommt. Diese Un-
tersuchung kann im nie-
dergelassenen Bereich bei
entsprechend qualifizierten
Ärztinnen und Ärzten oder
über ein Schlaflabor er-
folgen. Die Aufzeichnung
der Polygraphie wird am
Folgetag ausgewer tet,
wobei eine Nachbearbei-
tung durch geschultes
>>
Personal bzw. der Ärztin/
Abb. 3: Respir. Ansicht, Polysomnographie, Befeund eines CSAS, hier
typisches Cheyne-Stokes-Muster
1) Jones PW et al.; Efficacy and safety of twice-daily aclidinium bromide inCOPDpatients: theATTAIN study, Eur Respir J 2012; 40: 830-836; 2) Fuhr R,MagnussenH, Sarem K et al., Efficacy ofAclidinium Bromide 400μg
TwiceDailyComparesWithPlacebo andTiotropium inPatientsWithModerate to SevereCOPD,CHEST2012;141(3):745-752;3) FachinformationBretaris®Genuair®;*)bei2x tägl.Gabe
BRE-03-02-2014
Inserate-A4-Bretaris-Menarini.indd 2
27.02.2014 10:56:19Uhr
Ærzte
Steiermark
 || 03|2014
31
1...,21,22,23,24,25,26,27,28,29,30 32,33,34,35,36,37,38,39,40,41,...68