AERZTE Steiermark 07-08/2026

 

Spürbares Plus: 3,3 % mehr Gehalt ab 1. Juli

Mit 1. Juli 2026 steigen die Gehälter der Landesbediensteten um 3,3 Prozent. Davon profitieren auch die angestellten Ärzt:innen in der Steiermark. Die Gehaltsreform wirkt langfristig weiter, freut sich die Kurie Angestellte Ärzte.

Möglich wird dieses Plus für die angestellten Ärzt:innen in der Steiermark auf einer Grundlage, die bereits 2023 geschaffen wurde: der großen Gehaltsreform und dem neuen ärztlichen Gehaltsschema, das damals von der Ärztekammer für Steiermark verhandelt wurde. „Was wir damals erzielt haben, wirkt heute weiter – und bringt den Ärzt:innen ein spürbares Plus“, freut sich Gerhard Posch, Obmann der Kurie Angestellte Ärzte, was für die angestellte Ärzt:innen erreicht werden konnte.

Bis zu über 50 % mehr

Gerade die Reform war die entscheidende Basis dafür, dass die aktuelle Erhöhung nun besonders deutlich ausfällt. Denn durch das neue Schema wurden die ärztlichen Gehälter klar verbessert – in einzelnen Gehaltsstufen verdient man im Vergleich zu davor um bis zu knapp über 50 % mehr. Die nun wirksame Valorisierung setzt auf diesem höheren Niveau auf und sorgt damit für ein entsprechend stärkeres Plus.

Für Kurienobmann Gerhard Posch ist das ein klares Zeichen dafür, wie wichtig nachhaltige Verhandlungserfolge sind: „Die Gehaltsreform war nicht nur ein einmaliger Schritt, sondern wirkt langfristig weiter: Sie stärkt die Attraktivität des ärztlichen Berufs, verbessert die Rahmenbedingungen in den steirischen Spitälern und zeigt, dass konsequente Interessenvertretung konkrete Ergebnisse bringt.“

Die Erhöhung um 3,3 % ist daher mehr als ein spürbares Plus. Sie ist auch ein sichtbarer Erfolg jener Reform, die die Anstellung für Ärzt:innen deutlich aufgewertet hat. Bessere Rahmenbedingungen sind ein wichtiger Faktor für die Zufriedenheit und damit ein wichtiger Beitrag zur Attraktivität der Arbeit in den Spitälern.

 

Foto: Furgler, Schiffer